Hund und Kind... beide brauchen Grenzen!

Ein vierbeiniger Freund, ein Spielkamerad, ein Schmusetier, ein Tröster für das Kind, ein Beschützer...?
Kinder und oft auch Erwachsene haben oft diese Wunschvorstellung, wenn ein Hund in die Familie kommt.
Hunde sind wunderbare Spielkameraden für Kinder, aber sie sind kein Spielzeug mit dem man tun und lassen kann, was man will. Sie tragen die Verantwortung für Ihr Kind und Ihren Hund. Kleinkinder, die noch nicht so sicher auf ihren Beinchen stehen, können durch einen temperamentvollen großen Hund leicht umgeworfen werden oder das Kind selbst "quält" den Hund in seinem Forscherdrang bis er sich irgendwann wehrt, wenn sie nicht Ihren Sprössling bremsen. Das ältere Kind kann und soll natürlich Aufgaben rund um "seinen Hund" übernehmen. Leiten Sie es an, erklären Sie ihm die Bedürfnisse eines Hundes, seine Körper- und Lautsprache, wie man ihn pflegt, erzieht und wie man mir ihm spielt. Wollen Sie Ihrem Kind diesem Hundewunsch erfüllen, dann bitte nur, wenn Sie als Eltern auch einen Hund wollen!
Die Bedürfnisse und die stimmen verständlicher Weise nicht immer über ein. Kinder und der Hund brauchen ihre Regeln und Grenzen. Ob Baby, Krabbelkind, Vorschul- und Schulkind - Je nach Altersstufe ist das Verständnis für den Hund unterschiedlich.
Für ein zukünftiges harmonisches Miteinander tragen Sie als Erwachsener die Hauptverantwortung.
Vorab: Sehr wichtig, gerade in Familien mit Kinder ist die gewissenhafte Gesundheitsvorsorge für den Hund, um keine Krankheiten auf den Menschen zu übertragen. Vor allem Krabbelkinder, sind entwicklungsbedingt, dem Boden sehr nahe, greifen dem Hund ins Fell oder sonst wohin und stecken dann die Finger mit allerlei essbarem und nicht essbaren in den Mund.... meistens bevor ihnen die Hände gewaschen wurden. Deshalb:
- Entwurmen und impfen sie ihren Hund regelmäßig
- Schützen sie ihn vor Zecken- und Flohbefall. Wenn Kinder im Hause sind, die den Hund streicheln und hinterher meistens nicht die Hände waschen, würde ich kein Anti- Zecken-Pulver oder ein Zeckenhalsband mit Anti-Zecken-Pulver verwenden. Das Puder bleibt beim streicheln oder schmusen mit Hund an den Händen haften oder wird eingeatmet. Wählen sie ein Spot-on Präparat, das an ein oder zwei Punkten auf die Hundehaut aufgetragen wird und sich in der obersten Hundehautschicht über seinen ganzen Körper verteilt. Ist die Einwirkzeit vorbei, kann der Hund bedenkenlos gestreichelt werden, ohne Übertragung von Giftstoffen. Lassen sie sich von ihrem Tierarzt beraten.
- Pflegen sie ihren Hund regelmäßig. Kämmen, bürsten und bei Bedarf auch baden.
Verschiedene Alterstufen:
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Die Sicherheit und Unversehrtheit des Kindes geht immer vor. Es gibt Hunde, die kommen mit Kindern nicht klar, aus den unterschiedlichsten Gründen. Wenn sich keine Lösung innerhalb der Familie finden lässt, sollten sie ein neues zuhause für ihren Hund suchen ... ein zuhause ohne Kinder. |
