Hundewunsch

"Ich will einen Hund".... aber bevor ein Hund einzieht sollte man sich Gedanken machen über:

 

Passt ein Hund zu meiner Lebenssituation?
Passt diese Rasse zu mir, meiner Familie, in die Wohnung, und in mein Wohnumfeld Habe ich auch als Erwachsener Zeit und Lust mich mit dem Hund zu beschäftigen, Ihn zu erziehen, auszuführen und zu pflegen? Was mache ich im Urlaub mit dem Hund ? Wie steht es mit meinem Finanzbuget für die Folgekosten wie Futter, Zubehör wie Halsband, Leine, Pflegemittel, Impfkosten, Haftpflichtversicherung, Hundesteuer und Tierarztkosten bei Krankheit des Hundes oder Kastration. Bin ich bereit 10 - 15 Jahre mich um meinen vierbeinigen Freund zu kümmern.

 

Soll es ein Welpe oder ein erwachsener Hund sein?
Ein Welpe ist wie ein fast unbeschriebenes Blatt ( die Gene von den Elterntieren und die ersten 8 Wochen, bevor er zu Ihnen kommt, haben ihn schon beeinflusst). SIe stellen ab jetzt die Weichen für sein späteres Leben. Das richtige Futter, die richtige Pflege und die richtige Prägung und Erziehung, liegen in Ihrer Hand. Eine schöne aber auch stressige Zeit beginnt, bis der Welpe stubenrein ist, weiss was er darf und nicht darf und wo sein Platz im Menschenrudel ist. Mehr dazu in "Hund zieht ein - Welpe"Ein erwachsener Hund ist schon stubenrein und erzogen - verlassen Sie sich aber nicht darauf. Er hat schon eine längere Zeit bei anderen Menschen verbracht, die Ihn geprägt haben. Versuchen Sie möglichst viel über seine Vorgeschichte in Erfahrung zu bringen und vorallem was zur Abbgabe geführt hat. Leider sind viele Menschen hier nicht ehrlich, so das manches Problem das später auftaucht, vorher noch nie!!! bestanden hat. Sie können aber auch einen wahren Glücksgriff mit einem erwachsenen Hund machen. Gehen Sie Probespaziergänge mit dem Hund, um zu sehen wie Sie mit seiner Größe und seinem Temperament klar kommen.Tauchen später Erziehungsprobleme auf, holen Sie sich Rat auf einem Hundesportplatz oder private professionelle Hilfe wie beim HUNDE-MENSCH-TRAINING.

 

Ein Hund fürs Kind
Wollen Sie Ihrem Kind diesem Wunsch erfüllen, dann bitte nur, wenn Sie als Eltern auch einen Hund wollen! Hunde sind wunderbare Spielkameraden für Kinder, aber sie sind kein Spielzeug mit dem man tun und lassen kann, was man will. Sie tragen die Verantwortung für Ihr Kind und Ihren Hund. Kleinkinder, die noch nicht so sicher auf ihren Beinchen stehen, können durch einen temperamentvollen grossen Hund leicht umgeworfen werden oder das Kind selbst "quält" den Hund in seinem Forscherdrang bis er sich irgend wann wehrt, wenn sie nicht Ihren Sprößling bremsen. Das ältere Kind kann und soll natürlich Aufgaben rund um "seinen Hund" übernehmen. Leiten Sie es an, erklären Sie ihm die Bedürfnisse eines Hundes, seine Körper- und Lautsprache, wie man ihn pflegt, erzieht und wie man mir ihm spielt.

 

Berufstätige Singles oder Paare

Folgende Voraussetzungen sollten geschaffen werden, wenn Sie einen Hund wollen: Sie oder ein Partner arbeiten halbtags Sie arbeiten daheim oder können Ihren Hund zur Arbeit mitnehmen, wenn Sie ganztags arbeiten. Sie arbeiten ganztags außerhalb, verbringen aber eine lange Mittagspause mit ihrem Hund Gassi zu gehen. Sie haben einen Hundesitter oder einen netten hundeerfahrenen Nachbarn an der Hand, der Ihren Hund ausführt und nach dem Rechten sieht. Sie verbringen einen großen Teil Ihrer Freizeit mit dem Hund.

 

Ältere Menschen
Hunde sind für viele ältere Menschen oft Halt und Trost. Mit einem Hund muss man täglich spazieren gehen und man findet leichter Kontakt zu seinen Mitmenschen. Sie sollten allerdings bedenken, bevor sie sich für einen Hund entscheiden: Welpen und Junghunde sind anstrengend und müssen noch viel lernen und von Ihnen erzogen werden. Auch haben sie ein noch sehr langes Hundeleben vor sich.Es gibt viele ältere ruhige Hunde im Tierheim oder in Tierschutzgruppen, die ein zuhause suchen. Eine große Hunderasse kann sie im Alter an der Leine leicht zum Stürzen bringen, wenn sie nicht mehr die Kraft oder Reaktionsschnelligkeit haben. Wer kümmert sich um den Hund, wenn Sie krank und gebrechlich werden oder wenn sie sterben? Sie sollten dies jetzt schon im Testament regeln und auch finanzielle Rücklagen dafür schaffen.